Ein Leben auf Reise: Reise-Blogger schwärmen von ihren Städtetrips

Sie haben an den schönsten Sandstränden gelegen, die aufregendsten Urwald-Touren erlebt und sind durch Wüsten gewandert. Und sie lassen alle daran teilhaben. Reise-Blogger führen ein Leben, von dem viele träumen. Hier erzählen sie von ihren verrücktesten Städtetrips.

Lieschenradieschen reist: Zum Sonnenuntergang auf den Lions Head


Eine Sache die ich in Kapstadt so liebe, ist das direkte Zusammenspiel aus Großstadt und Natur. Eben noch bummeln meine Freundin und ich über die Waterfront und nun stehen wir am Beginn der Wanderung auf den Lions Head. Der Lions Head ist dem Tafelberg etwas vorgelagert und so bietet sich dem Wanderer eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge, das Meer und natürlich auch auf die City Bowl. Die Wanderung zum Sonnenuntergang ist ein echtes Highlight und sollte bei keinem Kapstadt Besuch fehlen. Rund zweimal schlängelt sich der Wanderweg um den Lions Head und selbst einige Kletterpassagen gehören dazu. Wenn die Sonne allerdings langsam im Meer versinkt und alles in goldene Farben taucht, sind alle Strapazen vergessen.

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oooyeah.de: Ostalgie-Gefühl in Krakau

© Henryk von oooyeah.de

Ich sitze auf der Rückbank eines Trabanten 600 und staune amüsiert wie unser Guide Oleg dem kleinen grünen Ostgeschoss alles abverlangt. Die rechte Hand an der Lenkradschaltung, die Linke im Wechsel zwischen Steuer, Cola Flasche, Handy oder einem der wenigen Knöpfe, die sich vom Armaturenbrett lösen, düsen wir Richtung Nowa Huta, einem Arbeiterstadtteil im Osten Krakaus. Gleich neben der großen Eisenhütte entstand unter dem kommunistischen Regime in wenigen Jahren ein Stadtteil aus dem Nichts. Die Heimat von über 200.000 Menschen besticht heute vor allem durch den maroden Charme. Mein klappriger Fieberglas-Zweitakter passt perfekt in diese bizarre Kulisse…
Eine Stadtrundfahrt mit dem Trabi in Krakau ist mit Abstand eine der verrücktesten Touren, die ich jemals unterwegs gemacht habe!

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Overlandtour: Mit dem roten City-Sightseeing-Bus auf Weintour in Kapstadt


Stadtrundfahrten stehen nicht immer auf meinem Plan, aber sind prima, um einen schnellen Überblick über eine neue Stadt zu bekommen, oder wenn man nicht so viel Zeit hat alleine loszulaufen. In Kapstadt habe ich mich auch deswegen dazu entschieden, weil ich mit dem roten City-Sightseeing-Bus auf verschiedene Weingüter und somit auch in den Genuss zweier Weinproben kam. Als ich morgens früh an der Waterfront in Kapstadt den roten Bus bestieg, war es noch recht kühl. Während der Fahrt oben auf dem Cabriodeck wärmte mich nur der Kaffee, den ich in den Händen hielt. Gerademal ein junger Mann trotzte der Kälte oben auf dem Bus und als wir beide den Bus wechselten und in die Route nach Constantia einstiegen, kamen wir ins Gespräch. Er fand es auch super mit dem Hop-On Hop-Off Bus auf Weinprobe zu fahren. Die Weine waren sehr gut und so ging es weiter nach einiger Zeit. Das nächste Weingut war nicht weit und nachdem wir schon ein Wein probiert hatten, kamen drei Mädels an, die im nächsten Bus saßen. Diese gesellten sich schnell zu uns und so waren wir eine bunt gemischte Gruppe aus der ganzen Welt und genossen den südafrikanischen Wein.

Zusammen haben wir noch die gesamte Tour gemacht und als wir wieder in Kapstadt waren, ging es dann in Camps Bay noch in die Verlängerung. Die neuen Freundschaften wurden bei einem Abendessen und so einigen Getränken gefeiert. Hätte mir jemand morgens erzählt, dass ich eine Stadtrundfahrt alleine beginne und mit vier neuen Freunden beende, dann hätte ich das nicht geglaubt…

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Planetenreiter: Analog die Stadt erkunden


Als Reiseblogger, wenn ich denn in Städten unterwegs bin, gibt es für mich nur ein Fortbewegungsmittel, um den Geist, die Atmosphäre und die Sinne einer Stadt zu erkunden: Ich gehe. Zu Fuß.
Somit ist an der Stadtwanderung durch eine meiner liebsten Städte, nämlich Leipzig, erst einmal rein gar nichts merkwürdig. Aber lustig ist es. Denn dieser Stadtspaziergang ist so herrlich einfach zu bewältigen, weil er vollständig analog ist: Man braucht keine App dafür. Oder ein Smartphone, auf dass man die ganze Zeit starrt. Oder sogar einen Guide, welchen man Online buchen und zur Thomaskirche bestellen könnte. Man braucht für diese im besten Sinne altmodische Wanderung noch nicht einmal festes Schuhwerk. Vielleicht kann man diesen Beitrag ausdrucken und mitnehmen? Was wiederum doch recht merkwürdig wäre!

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The TraveLLette: Entschuldigung, kennen wir uns irgendwoher?


Bestimmt hast du schon einmal von der Regel gehört, dass wir uns alle über ein paar Ecken kennen, das heißt du und ich haben sehr wahrscheinlich einen Bekannten, Freund oder im entferntesten sogar Familie gemein. Die Welt ist kleiner, als wir denken und je mehr Menschen du kennst, um so öfter laufen dir bekannte Gesichter über den Weg. Mir passiert das mittlerweile auf fast jeder Reise. Das erste Mal lief ich vor einigen Jahren einer alten Klassenkameradin in Lissabon über den Weg. Dann nahm ich den gleichen Flieger aus Barcelona nach Stuttgart, wie die Freundin eines Freundes, der in der Ankunftshalle gemeinsam mit meinem Freund wartete. Ich saß auch schon eine Reihe vor einer lieben Arbeitskollegin auf dem Weg von Hamburg nach Barcelona.

Und jetzt gerade fahre ich mit der Bahn von Stuttgart nach Salzburg. Heute morgen habe ich erfahren, dass ich auf der Rückfahrt mit einem Bekannten im gleichen Zugabteil sitzen werde. Die Liste könnte ich noch ewig weiterführen. Und wie oft habe ich schon in Gesprächen festgestellt, dass eine Person und ich einen gemeinsamen Freund haben. Sicher ist dir auch schon etwas ähnliches passiert. Ich finde das sehr spannend und hin und wieder wirklich komisch.

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Trips-4-Lovers: Zeitdruck und Erleichterung


Wie der Besuch des Fischmarkts oder einer Tour über den Kiez, gehört auch eine Hafenrundfahrt zum Pflichtprogramm bei einem Städtetrip nach Hamburg. Da das typische Hamburger Regenwetter gerade Pause machte, entschieden wir uns deshalb noch kurzfristig zwei Stunden vor Abreise für eine Hafenrundfahrt. Eine Stunde Puffer, um anschließend zum Bahnhof zu gelangen, sollte doch locker ausreichen. Bepackt mit unserem Koffer, bestiegen wir das Boot und mussten uns sogleich einen lustigen Spruch vom Kapitän anhören: “Reisedauer nur 1 Stunde – keine Woche. Die Aida legt wo anders ab.” Die Rundfahrt war wirklich super und total interessant! Doch so langsam waren wir froh, als wir die Landungsbrücken wieder anvisierten, denn zeitlich hatte sich alles ein wenig verzögert. Aber zu unserem Leidwesen fuhren wir vorbei, weiter in Richtung Elbphilharmonie.

Es war inzwischen 13.38 Uhr. Die Abfahrt unseres Zuges war um 14.00 Uhr. Was wir bei der ganzen Sache nicht bedacht hatten: Bei der angepriesenen einstündigen Hafenrundfahrt handelte es sich um die reine Fahrtzeit – ohne Ab- und Anlegedauer. Nachdem das Boot anlegte, nahmen wir beide Beine in die Hand, sprinteten mit unserem Koffer die Treppen zur U-Bahnstation hinauf, erwischten gerade noch die heranfahrende U-Bahn und warteten mit Schweißperlen auf der Stirn auf die Ankunft am Bahnhof. Eine Minute zu spät kamen wir am Gleis an, doch glücklicherweise kann man sich ja auf Eines verlassen: die Unpünktlichkeit der Bahn.

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Wideweg: Mit Hilfe zum Ziel


Während unseres Besuchs in Paris wollen wir den Triumphbogen besichtigen. Doch wie kommt man in die Mitte des monströsen sechsspurigen Kreisverkehrs. Wir vermuten, dass es bestimmt einen Tunnel dorthin gibt. Nach einiger Suche haben wir auch einen Ausgang in der Mitte gesehen, doch wo kommt der Weg außen wieder an? Nachdem wir alle Metroausgänge probiert haben und es nirgendwo weiter ging, hat Jessi einen Franzosen nach dem Weg gefragt. Dieser wusste zwar auch nicht ganz genau, wo es lang geht, doch er hat sie hilfsbereit AN DIE HAND genommen und uns auch tatsächlich nach einem kleinen Irrweg zum Eingang gebracht.

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Reiseblog24: Nizza – meine Traumstadt


Es ist ein Traum, dort zu sein, wo das Licht dich überwältigt, dort, wo die Alpen das Meer berühren, die Luft sich seidig anfühlt und das südliche Leben pulsiert.
Dort ist die Weltstadt Nizza, meine Traumstadt, die alles zusammenfasst, was man sich wünschen kann. Und es gehört zu meinen schönsten Erlebnissen, am Strand entlang zu gehen, die Farben des Meeres zu beobachten, in der Altstadt zu schlendern, die Märkte zu besuchen und die verschiedenen Restaurants auszuprobieren.
Wie viel Zeit dir, neben all diesen sinnlichen Freuden, für das große kulturelle Angebot bleibt, entscheidest du selbst.

Ein Beitrag über den gesamten Frankreich-Trip findet sich hier: www.reisen-und-viel-mehr.blogspot.de
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Travelisto: In vier Tagen durch Frankreich

„Ihr seid beim falschen Spiel!“ Diese Reaktion erleben wir ziemlich oft, als wir stolz unsere Selfies aus dem Stade Vélodrome in Marseille vom EM-Vorrundenspiel Ukraine – Polen posten. Immerhin spielt die deutsche Mannschaft zur gleichen Zeit in einem anderen Stadion. Wir dagegen sitzen zwischen lauter weiß-rot-gekleideten Menschen und verstehen kein Wort der laut vorgetragenen Schlachtrufe. Schon früh ist ein paar Kollegen und mir die Idee gekommen, dieses Jahr zur Europameisterschaft nach Frankreich zu fahren. Einzig den richtigen Zeitpunkt für die Ticketvergabe der Deutschland-Spiele hatten wir verpasst. Also machen wir uns auf einen spontanen 5-Tages-Roadtrip durch Marseille – als Polen-Fans.

Die beste Art, einen Roadtrip zur EM zu unternehmen, ist in einem Wohnmobil zu fahren. Das Spiel, seien wir ehrlich, ist mehr als bescheiden. Das Einmalige ist die Stimmung und die Freude der Fans. Zurück am Campingplatz müssen wir uns von der Mittelmeerküste verabschieden. Wir packen schnell unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Rückweg. Zu gerne würden wir jetzt noch den Abend mit Blick auf das Meer ausklingen lassen. Und dann sind wir auch schon wieder zurück Zuhause nach vier schnellen und aufregenden Tagen.

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Findsomebeautifulplaces: Paris –  Super-Power-Sightseeing-Rausch

Reiseblogger findsomebeautifulplaces

Es ist Freitag 18 Uhr als wir in unserem Hotel im charmanten Saint Germain ankommen. Eigentlich möchte ich heute Abend nur noch die Sacre Coeur sehen. Und so machen wir uns auf den Weg. In wenigen Schritten sind wir am Ufer der Seine mit Blick auf Notre Dame. Die Sonne scheint. Ein lauer Abend im Juli. Mit der Metro erreichen wir schnell die filigranen Basilika, zu deren Füßen die weiße Stadt zu leuchten scheint. Aber der Abend ist noch jung. Ein Spaziergang durch Montmartre bis zum Moulin Rouge ergibt sich wie von selbst. Es ist auch noch so hell.

Der Blick auf den Eiffelturm vom Trocadero soll zu den schönsten gehören. Und tatsächlich erschließt sich hier ein fantastisches Panorama. Der Triumphbogen scheint nicht weit entfernt zu sein. Wäre es nicht schön von hier den Sonnenuntergang zu betrachten? Gesagt, getan. Und so erleben wir nicht nur den Sonnenuntergang über La Defense, sondern auch das zauberhafte Funkeln des Eiffelturms, welches pünktlich um 22 Uhr einsetzt. Und das Beste an Paris? Es ist überhaupt gar kein Problem um 23 Uhr noch draußen in den Cafés bei einem Wein zu sitzen und Essen zu bestellen. La vie est belle!

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